Projekte

Belange sehbehinderter und blinder Menschen jenseits medizinischer Versorgung

Sehbehinderte und blinde Menschen sollen in den Zentren bestmögliche medizinische Versorgung bekommen. Jenseits medizinischer Hilfe existieren zahlreiche Angebote, wie das Leben mit einer Sehbehinderung gestaltet werden kann. Um Betroffenen und ihren Angehörigen den Zugang zu passenden Angeboten zu erleichtern, unterstützt der OcuNet Verbund und die hier organisierten Zentren Verbände der Selbsthilfe.

Mitarbeit im Aktionsbündnis „Sehen im Alter“ des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV)
Der OcuNet Verbund unterstützt das Aktionsbündnis „Sehen im Alter“ des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands. Die Geschäftsführerin Frau Priv.-Doz. Dr. Hahn ist Mitglied im Initiativkreis, der über die strategische Ausrichtung des Aktionsbündnisses, über politische Schwerpunktthemen und die konkrete Umsetzung der Vorhaben berät und entscheidet.

Ratgeber „Die sehbehindertengerechte Augenarztpraxis“
Dieser Ratgeber wurde gemeinsam mit dem Deutschen Blinden und Sehbehindertenverband e.V. erstellt. Die Broschüre zeigt auf, wie mit kleinen Veränderungen und ohne hohe Kosten die Praxis auf die Bedürfnisse von Sehbehinderten hin optimiert werden kann.

Die Fortbildungsreihe „Sehbehinderte Menschen in der Augenarztpraxis“ wendet sich an medizinische Fachangestellte (MFA)und Weiterbildungsassistenten und -assistentinnen. Ziel ist, sie für die besonderen Bedürfnisse der Menschen zu sensibilisieren, ihnen Informationen über nichtmedizinische Hilfsangebote an die Hand zu geben und sie zu ermutigen, als LotsInnen tätig zu werden. Über 800 Teilnehmer und TeilnehmerInnen haben eine der Fortbildungen besucht, die gemeinsam vom OcuNet-Verbund, dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) und dem AMD-Netz initiiert wurden.

OcuNet unterstützt das AMD-Netz
Das AMD-Netz ist ein medizinisch-soziales Netzwerk für alle medizinischen und nicht-medizinischen Versorger von Menschen mit altersabhängiger Makuladegeneration (AMD). Ziel ist, die regionale und überregionale Zusammenarbeit zu initiieren und zu fördern. Patienten und Patientinnen sowie ihren Angehörigen soll ein rascher Zugang zu dem (von außen) unübersichtlichen Angebot eröffnet werden.